Theorie vs Praxis

Brandon Stanton, Fotograf von Humans of New York:

„When do you get really good at public speaking? It’s when you’ve done it so much that you [can] be yourself on stage. And there is only one way to get there, and that’s to be on stage scared as shit over and over and over and over and over and over again.“

Ja und nein.

Einerseits bin bin der Meinung, dass ein Mensch, der viel Praxiserfahrung sammelt, sich zwangsläufig verbessern wird. Aber andererseits bin ich auch der Meinung, dass ein Mensch seine Leistung am schnellsten verbessert, indem er Theorie und Praxis miteinander verbindet.

Tim Ferriss rät Leuten, die schnell als Experte auf einem Gebiet gelten wollen, in seinem Buch Die 4-Stunden-Woche unter anderem folgendes:

„Lesen sie die drei Bestseller über ihr Thema. […] Fassen sie die von ihnen gelesenen Bücher jeweils auf einer Seite zusammen.“

Ich denke, dass ist eine gute Möglichkeit, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Die wichtigsten Einsichten, die man aus der Lektüre der Bücher gewinnt, kann man in der Praxis auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen.

Je länger ich über das Thema nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass wahrscheinlich viel davon abhängt, was für ein Typ Mensch man ist: Lernt man gerne zielgerichtet oder schmeißt man lieber Scheiße gegen die Wand und guckt, was kleben bleibt?

***

Quellenangabe:

Stanton, Brandon: „Brandon Stanton – The Story of Humans of New York and 25M+ Fans“. URL: https://tim.blog/2018/06/18/brandon-stanton-humans-of-new-york/

Ferriss, Tim: „Die 4-Stunden-Woche“. 11. Auflage, 2009, Econ Verlag